<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4609260546610727665</id><updated>2012-02-16T11:52:23.431+01:00</updated><category term='Natascha Kampusch'/><category term='Wolfgang Priklopil'/><title type='text'>The Work Fiktiv</title><subtitle type='html'>In diesem Blog erscheinen fiktive Works von bekannten und unbekannten Personen der Zeitgeschichte, die so stattgefunden haben könnten. Works sind Interviews, bei denen die Fragen der "Work von Byron Katie", einer Methode zur Selbsterkenntnis und zur Auflösung von Kummer und Schmerz gestellt werden.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://thework-blog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4609260546610727665/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thework-blog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Moritz Boerner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09212879823583206937</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>4</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4609260546610727665.post-1589738968190327266</id><published>2010-09-28T17:33:00.001+02:00</published><updated>2010-09-28T17:34:55.550+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Natascha Kampusch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wolfgang Priklopil'/><title type='text'>Natascha Kampusch überlebt ein unfassbares Martyrium auf bewundernswerte Weise</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="background-color: purple;"&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;Natascha Kampusch hat ein Martyrium überlebt, bei dem die meisten Menschen sicherlich zerbrochen wären. Beim Lesen ihres Buches schien es mir, als habe sie unbewusst die Work angewendet. Ich habe mal aus in ihrem Buch „3096 Tage“ verstreuten Stellen eine Work–Sitzung gezimmert, wie sie sie sich selbst gegeben haben könnte.&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Natascha Kampusch: Ich sollte Wolfgang Priklopil dafür hassen, was er mir antut.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;*** Ist das wahr?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Natascha Kampusch: Die Gesellschaft denkt das. Jeder denkt das. Er hat mich entführt, er schlägt mich, erniedrigt mich, er lässt mich hungern, er lässt mich im Dunkeln eingesperrt liegen, er misshandelt mich auf jede denkbare Weise, er hat mir alles geraubt, er stiehlt mir meine Jugend. Die Gesellschaft denkt, es sei krank, den Täter NICHT zu hassen. Sie nennt diese Krankheit Stockholm–Syndrom. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;*** Kann ich wirklich wissen, es wäre besser, ich würde ihn hassen?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Natascha Kampusch: Nein, wahrscheinlich würde ich nicht mehr leben, wenn ich ihn so hassen würde, wie er es eigentlich verdiente.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;*** Was habe ich davon, wenn ich denke, ich sollte ihn hassen?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Natascha Kampusch: Wenn ich diesem Gedanken Raum gebe, kann ich nicht überleben. Er würde mich sofort töten, wenn ich nicht mehr mitspielte. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;*** Wie wäre es, wenn ich nicht denken würde, ich sollte ihn hassen?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Natascha Kampusch: Ich verzeihe ihm. Durch das Verzeihen schiebe ich seine Taten von mir weg. Sie können mich nicht kleinmachen. Ich sehe bei all dem Martyrium die kleinen menschlichen Augenblicke. Ich sehe im Täter den Menschen mit einer sehr dunklen, aber auch mit einer etwas helleren Seite. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;*** Wie fühlt sich das an?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Natascha Kampusch: Besser als der Hass. Diesem Verzeihen verdanke ich es, dass ich überlebe. Ich lerne dadurch, stark zu sein. Indem ich Priklopil als Mensch sehe, kann ich selbst Mensch bleiben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;*** Die Umkehrung?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;Natascha Kampusch: Ich sollte Wolfgang Priklopil NICHT dafür hassen, was er mir antut.&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Ich sollte Wolfgang Priklopil verzeihen. Diese Umkehrung, dieser „positive Zugang“ ist die Strategie meines Überlebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #777777; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="background-color: #4c1130;"&gt;Wenn Sie sich über The Work weiter informieren wollen, schauen Sie auf meine Website &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.the-work.de/"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="background-color: #4c1130; color: #3366cc;"&gt;http://www.the-work.de&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4609260546610727665-1589738968190327266?l=thework-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4609260546610727665/posts/default/1589738968190327266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4609260546610727665/posts/default/1589738968190327266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thework-blog.blogspot.com/2010/09/natascha-kampusch-uberlebt-ein.html' title='Natascha Kampusch überlebt ein unfassbares Martyrium auf bewundernswerte Weise'/><author><name>Moritz Boerner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09212879823583206937</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4609260546610727665.post-458943896994669269</id><published>2010-09-17T10:03:00.000+02:00</published><updated>2010-09-17T10:03:05.607+02:00</updated><title type='text'>Erika Steinbach über den Polen Wladyslaw Bartoszewski</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Originalzitate kursiv gedruckt.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Erika Steinbach: &lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Wladyslaw Bartoszewski hat einen schlechten Charakter, ohne Wenn und Aber.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Moritz Boerner: Ist das wahr?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;ES: Ja.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;MB: Können Sie es wirklich wissen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;ES: Ja. &lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Dahinter stehen persönliche Erfahrungen über zwölf Jahre.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;MB: Was haben Sie davon, dass Sie denken, Bartoszewski habe einen schlechten Charakter?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;ES: Ich bin traurig und verletzt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;MB: Wie würde es Ihnen gehen, wenn Sie nichts über Bartoszewski denken würden?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;ES: In diesem Punkt ginge es mir besser. Leider gibt es da noch vieles Andere ...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;MB: Man kann jeden einzelnen Gedanken mit den Fragen von The Work untersuchen. - Die Umkehrung?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;ES: Ich habe einen schlechten Charakter?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;MB: Das können Sie jedenfalls am besten wissen. Unsere Mitmenschen zeigen uns, wer wir sind.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="color: #777777; font-family: 'Trebuchet MS';"&gt;&lt;span style="background-color: #4c1130;"&gt;Wenn Sie sich über The Work weiter informieren wollen, schauen Sie auf meine Website &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.the-work.de/"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="background-color: #4c1130; color: #3366cc;"&gt;http://www.the-work.de&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="background-color: #4c1130;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4609260546610727665-458943896994669269?l=thework-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4609260546610727665/posts/default/458943896994669269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4609260546610727665/posts/default/458943896994669269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thework-blog.blogspot.com/2010/09/erika-steinbach-uber-den-polen.html' title='Erika Steinbach über den Polen Wladyslaw Bartoszewski'/><author><name>Moritz Boerner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09212879823583206937</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4609260546610727665.post-7804216228310856467</id><published>2010-09-13T14:10:00.005+02:00</published><updated>2010-09-23T09:52:42.628+02:00</updated><title type='text'>Alice Schwarzer: Die Exfreundin von Herrn Kachelmann hat sich in einem Glaubwürdigkeitsgutachten über 128 Seiten ausgezogen und ihr ganzes Leben erzählt.</title><content type='html'>&lt;span style="background-color: #4c1130; color: white;"&gt;Hier eine weitere fiktive Work mit der als Journalistin beim Kachelmann-Prozess auftretenden Alice Schwarzer. Ihre (gekürzte) wörtliche Aussage in kursiver Schrift.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;Alice Schwarzer: &lt;em&gt;Die Exfreundin hat sich in einem Glaubwürdigkeitsgutachten über 128 Seiten ausgezogen und ihr ganzes Leben erzählt und Herr Kachelmann hat nur einmal vor vielen Monaten bei der Polizei ausgesagt und sich seitdem in Schweigen gehüllt&lt;/em&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;Moritz Boerner: Sie hat sich ausgezogen? Ist das wahr?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;AS: Ja, sie hat ihr ganzes Leben ausgebreitet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;MB: Auf 128 Seiten? Ist das wirklich wahr? Ich sehe nur ein paar schwarze Pünktchen auf weißem Papier. Aber Sie wollen ja eigentlich darauf hinaus, dass Kachelmann auch eine längere Aussage machen sollte. Das impliziert ja, dass er auch etwas auszusagen hat. Aber bleiben wir bei Ihrem Satz, die Frau hat sich ausgezogen und ihr ganzes Leben erzählt. Können Sie es wirklich wissen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;AS: Ja, man hat es mir glaubhaft versichert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;MB: Aber können Sie es wirklich 100%ig wissen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;AS.: JA!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;MB: Haben Sie die Aussage gesehen? Gelesen? Können Sie sicher sein, dass sie die Wahrheit gesagt hat?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;AS: Nein, natürlich nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;MB: Was haben Sie davon, dass Sie denken, die Frau hat sich ausgezogen und ihr ganzes Leben ausgebreitet?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;AS: Mitleid mit ihr. Das muss schrecklich für sie gewesen sein. Ich leide mit ihr.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;MB: Wie behandeln Sie Herrn Kachelmann – in Gedanken?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;AS: Das kann man sich ja denken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;MB: Wie fühlt sich das alles an?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;AS: Sie kennen meine Haltung zu solchen Dingen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;MB: Wer wären Sie, wenn Sie gar nichts denken würden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;AS: Dann wäre ich nicht Alice Schwarzer. Alice Schwarzer denkt immer. Alice Schwarzer lebt davon, dass sie denkt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;MB: Ich meine ja nur, wer wären Sie wenn Sie in dieser Angelegenheit nichts denken, sondern nur die Fakten registrieren würden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;AS: Das versuche ich ja. Ich bin ja schließlich Journalistin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;MB: Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen das 100%ig gelingen würde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;AS: Das wäre gut.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;MB: Die Umkehrung: Ich habe mich über 128 Seiten ausgezogen und über Herrn Kachelmann habe ich lediglich eine Aussage gemacht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;AS: Mhm. Interessant.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: #4c1130; color: white;"&gt;Wenn Sie sich über The Work weiter informieren wollen, schauen Sie auf meine Website &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: #4c1130; color: white;"&gt;http://www.the-work.de.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4609260546610727665-7804216228310856467?l=thework-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4609260546610727665/posts/default/7804216228310856467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4609260546610727665/posts/default/7804216228310856467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thework-blog.blogspot.com/2010/09/hier-eine-weitere-fiktive-work-mit-der.html' title='Alice Schwarzer: Die Exfreundin von Herrn Kachelmann hat sich in einem Glaubwürdigkeitsgutachten über 128 Seiten ausgezogen und ihr ganzes Leben erzählt.'/><author><name>Moritz Boerner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09212879823583206937</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4609260546610727665.post-1040775584751810992</id><published>2010-09-08T00:15:00.000+02:00</published><updated>2010-09-08T00:15:26.753+02:00</updated><title type='text'>Schreibt Sarrazin menschenverachtend?</title><content type='html'>&lt;span style="background-color: #4c1130; color: white;"&gt;Hier die erste fiktive Work mit Ex-Bischöfin Margot Käßmann. Was sie in einem Interview wörtlich gesagt hat, habe ich &lt;em&gt;kursiv&lt;/em&gt; gedruckt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: &lt;em&gt;Die Äußerungen von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin zur Integration von Muslimen in Deutschland sind menschenverachtend.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Ist das wahr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: Ich empfinde es so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Aber ist es auch WAHR?&lt;br /&gt;Käßmann: Ich denke schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Können Sie es wirklich wissen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: Ich denke, alle ethisch Denkenden empfinden so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Was haben Sie davon, dass sie denken, Sarrazins Äußerungen seien menschenverachtend?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: &lt;em&gt;Gerade in Deutschland haben wir die Erfahrung gemacht, wenn Bevölkerungsgruppen derart diffamiert werden, was das bedeuten kann an Ausgrenzung, an Menschenverachtung bis hin zur Auslöschung von Menschenleben.&lt;/em&gt; Ich befürchte, dass das Buch einen Trend einleitet, der in eine solche Richtung gehen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Wie fühlt sich das an?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: Das löst Angst und schlimme Befürchtungen aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Wie behandeln Sie Herrn Sarrazin in Gedanken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: Nicht gut. Ich möchte ihm den Mund verbieten. Oder ihn bekehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Wie fühlt sich das an?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: Anstrengend und hoffnungslos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Menschenverachtend gegenüber Herrn Sarrazin? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie behandeln Sie die Menschen, von denen Sie glauben, Sarrazin verachte sie?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: Die tun mir leid. Ich denke, man muss sie schützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Weil sie dazu selber nicht fähig sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie nicht denken würden, Sarrazins Buch sei menschenverachtend?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: Dann wäre ich ignorant, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Sie wären ignorant – ist das wahr? – Wenn das wahr wäre, würde das doch bedeuten, dass alle, die das Buch gelesen haben und nicht finden, es sei menschenverachtend, Ignoranten wären. Wie fühlt sich diese ganze Haltung an? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich will versuchen, meine Frage mal anders zu stellen: Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie mit der Haltung eines Jesus Christus an diese Sache herangingen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: (Lacht) Ich bin doch nicht Jesus – das weiß man ja nun …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Sicherlich. Obwohl ich glaube, Jesus hat auch mal gerne ein Gläschen getrunken. Aber im Ernst, ich sage ja nicht, Sie sollen SEIN, wie Jesus, sondern ich frage Sie, wie es wäre, wenn Sie mit SEINER Haltung an diese Sache gingen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: Ich könnte Sarrazin sicher vergeben und würde mich vielleicht mehr den wirklich drängenden Problemen der Integration zuwenden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Wie fühlt sich das an?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: (lacht) Gut. Befreiend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Und was wäre die Umkehrung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: Die Äußerungen von Sarrazin zur Integration von Muslimen in Deutschland sind NICHT menschenverachtend?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Könnte doch sein, oder? Warum überlassen Sie nicht den Muslimen das Urteil? Und viele sind ja auch der Meinung, diese Umkehrung sei wahrer als Ihre ursprüngliche Aussage. –&lt;br /&gt;Es gibt noch eine Umkehrung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Käßmann: MEINE Äußerungen über die Aussagen von Sarrazin sind menschenverachtend?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boerner: Ist das nicht auch wahr? &lt;br /&gt;Darüber können Sie sich ja mal Gedanken machen. Ich finde, man verachtet sich schon selber ein wenig, wenn man etwas menschenverachtend findet. Warum? Schon allein deshalb, weil es sich nicht gut anfühlt. Man kann ja trotzdem etwas tun, helfen, aufklären, Gespräche führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: #4c1130; color: white;"&gt;Wenn Sie sich über The Work weiter informieren wollen, schauen Sie auf meine Website &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.the-work.de/"&gt;&lt;span style="background-color: #4c1130; color: white;"&gt;http://www.the-work.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: #351c75;"&gt;&lt;span style="background-color: #4c1130; color: white;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4609260546610727665-1040775584751810992?l=thework-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4609260546610727665/posts/default/1040775584751810992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4609260546610727665/posts/default/1040775584751810992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thework-blog.blogspot.com/2010/09/schreibt-sarrazin-menschenverachtend.html' title='Schreibt Sarrazin menschenverachtend?'/><author><name>Moritz Boerner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09212879823583206937</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
